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QUIDQUID VINEARUM

"& quidquid vinearum in Truhsinensi comitatu" - sämtliche Weingärten in der Grafschaft Trixen schenkte Gräfin Hemma 1043 ihrem neu gegründeten Kloster in Gurk.

Da das gesamte Tal alter Siedlungsboden ist, dürfte der Weinbau aber noch weiter zurückreichen. Wie auch immer: Urkundlich verbürgt reifte über ein halbes Jahrtausend im Trixner Tal die Rebe, worauf noch  viele Haus-  und Flurnamen (Weinzerle, Weinzierlkogel, Weinberg,...) hinweisen, bis der Weinbau um ca. 1800 durch Klimaveränderung und "Billigimporte" (Aufhebung der innerösterreichischen Weinmauten durch Kaiser Joseph II.) zum Erliegen kam. 
200 Jahre später wurde wurde an die ehrwürdige Trixnertaler Tradition wieder angeknüpft
und der Weinbau von einer Handvoll Winzer wiederbelebt.
 

  Es gibt wieder Wein "in Truhsinensi comitatu".

Am Weingut Kucher versuchen wir, die altehrwürdige Tradition mit Innovation zu verbinden. So werden ausschließlich pilzresistente, robuste Neuzüchtungen angebaut, die einen modernen biologischen Weinbau ermöglichen.

Links: Ausschnitt aus der Urkunde MDC I 17 vom 15. August 1043